Kommunales eGovernment und
internetgestützter Bürgerservice in Bayern

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Eine empirische Studie der
Ludwig-Maximilians-Universität München
München

 


Umfrageergebnisse

Kritische Aspekte

Bedenken bezüglich eGovernment

Die Hälfte der befragten Kommunen befürchtet, dass sich die meisten eGovernment-Konzepte in ihrer Kommune nicht verwirklichen lassen werden. Gut ein Drittel halten eGovernment nur für eine Modeerscheinung ohne nennenswerten Nutzenzuwachs.

 


Probleme bei der Umsetzung von eGovernment

Die größten Probleme bei der Umsetzung von eGovernment werden von den befragten Kommunen eindeutig in den leeren Haushaltskassen gesehen.


Koordination bei eGovernment-Aktivitäten

Übereinstimmend mit den Befürchtungen der mangelnden Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen hält auch die überwiegende Mehrheit der Befragten diese für wichtig bzw. sehr wichtig. Fast ebenso bedeutend wird die Koordination zwischen den Kommunen untereinander angesehen.


Rechtliche Rahmenbedingungen

Dass die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Einführung von eGovernment eine entscheidende Rolle spielen, sieht auch die überwiegende Mehrheit der befragten Kommunen so. Jedoch werden die gegenwärtigen Regelungen von den meisten Befragten nicht als ausreichend empfunden. Fast zwei Drittel fühlen sich über die rechtlichen Entwicklungen im Bereich eGovernment nicht ausreichend informiert.